Allgemeine Nachrichten Rund um unseren Verein
Das unsere Webseite ein neues „Outfit“ hat, ist ja mittlerweile bekannt. Möglich macht dieses die Unterstützung unseres neuen Providers, der uns PHP-Scripting und MySQL zur Verfügung stellt. Dies ist heute im Web der Standard.
Unser alter Provider – wie hieß er noch gleich??? „2 minus 2“ oder war es doch „3 durch 3“, irgendwie so, ich habe es bereits verdrängt – hätte uns zwar ebenfalls diese Funktionalität zur Verfügung stellen können, jedoch viel zu teuer!
Also hatte unsere Christine den Provider fristgerecht im Frühjahr 2009 gekündigt. Als nächstmöglichen Kündigungstermin bekamen wir den 20.09.2009 genannt. Gleichzeitig ging mit diesem Schreiben auch die Kündigungsbestätigung des besagten Providers bei uns ein. In seinem Schreiben machte er uns darauf aufmerksam, dass wir bei einem Providerwechsel einen KK-Antrag durch den neuen Provider stellen müssen. Anderenfalls würde unsere Domaine 30 Tage später an die Denic zurückgegeben.
Ich glaube, ich muss an dieser Stelle erst einmal diese beiden Begriffe erklären: Ein KK-Antrag wird immer dann gestellt, wenn eine Webseite von einem Provider zum anderen wechselt. Dabei muss der neue Provider diesen Antrag, initiiert durch den Domaininhaber, stellen. Der alte Provider muss diesen Antrag zustimmen, damit die Webseite umziehen kann. Die Denic ist die zentrale deutsche Verwaltungsstelle für Dominnamen, bei der jede deutsche Domaine registriert ist – so auch unsere. Geht der Domainname an die Denic zurück, kann dieser Name erneut vergeben werden. Die Denic weiß ebenfalls wo die Webseite gehostet wird, also bei welchem Provider sie liegt.
Nach den Sommerferien 2009 habe ich mich darangemacht, unsere neue Webseite aufzusetzen. Die Entwicklung fand natürlich bei mir zu Hause auf meinem PC statt. Ich habe einen lokalen Webserver laufen (XAMPP), somit konnte die Entwicklung schon vor dem Umzug zum neuen Provider fertig gestellt werden.
Der Tag des Umzugs rückte näher und unser neuer Provider stellt den besagten KK-Antrag. Doch was war das? Der alte Provider – wie gesagt, seinem Namen habe ich bereits verdrängt – lehnte den Antrag mit der Begründung ab, wir hätten unsere Webseite nicht gekündigt. Unverständnis machte sich bei mir breit. Wie können die so was behaupten? Leider ergab sich die Situation, dass sich Karin zu diesem Zeitpunkt im Urlaub befand – ich kam also nicht an die Unterlagen ran. Es vergingen noch ein paar Tage bis Karin wieder aus dem Urlaub zurück kam. In der Zwischenzeit hatte der alte Provider unsere Webseite bereits vom Netz genommen, unsere Domaine war also nicht mehr erreichbar.
Nachdem mir nun die Kündigungsunterlagen einige Tage später vorlagen, hatte ich diese in einer Mail an den alten Provider geschickt. In meiner Mail habe ich den Provider freundlich darauf hingewiesen, dass er sich im Irrtum befindet und den KK-Antrag zustimmen sollten. Man sollte doch nun annehmen, dass auf meiner Mail hin eine Antwort kommen sollte – weit gefehlt. Zwei Tage später hatte der neue Provider erneut einen KK-Antrag gestellt, in der Hoffnung, dass dieser nun akzeptiert würde. Leider wurde der Antrag erneut abgelehnt.
Darauf hin hatte ich erneut eine Mail an den alten Provider geschrieben, aber diesmal etwas bestimmender und auch nicht mehr so ganz freundlich. Und siehe da, nach zwei Tagen erhielt ich eine Rückantwort die besagte, wir müssten unsere Domaine im Servicebereich zum Umzug freigeben. Aber wir haben das bereits für Sie erledigt, der Umzug kann stattfinden. Zwischenzeitlich war soviel Zeit vergangen, dass nur noch drei Tage bis zur Rückgabe der Domaine an die Denic verblieb. Also hatte unser neuer Provider erneut den KK-Antrag gestellt und was soll ich sagen, dieser wurde wieder abgelehnt. Langsam aber sicher ging mir die Hutschnur hoch, denn normalerweise bin ich ein ruhiger und geduldiger Mensch in solchen Sachen. Und wieder eine Mail aufgesetzt, diesmal jedoch mit der Aufforderung, Klarheit in die Sache zu bringen warum der KK immer wieder abgelehnt wird und der Aufforderung, den KK unverzüglich zuzustimmen. Auch auf diese Mail hin erhielt ich keine Rückantwort – unverschämtheit!
Am 20.10.2009, also am Tag der Rückgabe an die Denic, erhielt ich eine Mail des alten Provieders, dass die Domaine an die Denic zurückgegeben wurde – so kann man es natürlich auch machen und die Leute verärgern.
Doch was nun? Noch am gleichen Tag hatte ich mich dann, diesmal telefonisch, mit der Denic in Verbindung gesetzt. Und siehe da, von nun an ging alles zügig seinen Weg. Der Denic lag die Rückgabe vor und wir mussten nur noch den KK-Antrag erneut, aber diesmal an die Denic, stellen. Nachdem Karin eine Faxbestätigung an die Denic gesendet hatte, war der Umzug über die Bühne gegangen. Bereits am späten Abend des 20. wurde unsere Webseite beim neuen Provider gehostet. Am 21.10.2009 hatte ich dann die bis dahin bei mir lokal liegende neue Webseite, zum neuen Provider übertragen und diese am 22.10.2009 online gestellt.
Ein abschließendes Wort über den alten Provider erspare ich mir, Sie können sich aber sicherlich denken, was ich von einem solchen Unternehmen halte...
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